OG "Eigene Scholle" Brandenburg/ Havel

Satzung

Satzung der Ortsgruppe

Verein für deutsche Schäferhunde

Eigene Scholle – Brandenburg
 

Die Ortsgruppe hat sich nach den vom Verein für Deutsche Schäferhunde sowie die vom Kynologischen Verband herausgegebenen allgemeingültigen Richtlinien zu richten.

Diese Satzung ist in doppelter Ausführung, ergänzt mit den Anschriften der gewählten Vorstandsmitglieder, mit dem Gründungsprotokoll und dem Mitgliederverzeichnis der Landesgruppe vorzulegen.

Ein Exemplar mit der Wahlbestätigung der Landesgruppe ist bei den Akten zu verwahren.

Änderung oder Zusätze zu der Ortsgruppensatzung bedürfen der Genehmigung der Landegruppe.

Die Wahl eines eigenen für die Angelegenheiten der Ortsgruppe zuständigen Vorstands steht der Ortsgruppe zu.

Die Zusammensetzung des Vorstandes ist dem Verein für DSH und der Landesgruppe sofort nach Wahl zu melden, ebenfalls das Ergebnis etwaiger Ersatzwahlen. Der Vorsitzende der OG muss mindestens 3 Jahre Mitglied des Vereins für DSH sein. Alle Wahlen bedürfen der Bestätigung durch die LG. Die OG hat das Recht, einen Jahresbeitrag, auch Eintrittsgeld, für sich festzulegen.

Die Vermögen einer OG dürfen nur zu kynologisch - Leistungsmäßigen und deren Unterstützung verwendet werden sowie für Werterhaltungsarbeiten und Neuanschaffung von Ausbildungsgeräten und Gebäudeausrüstungen, auch für die Würdigung sowie Jubiläen von verdienstvollen Mitgliedern.

Bei Auflösung oder beim Eingehen einer OG ist das Vermögen vom Vorstand Rechnungslegen an die LG abzuführen.


 

Satzung

§ 1
 

Die OG führt den Namen: VDSH – OG Brandenburg „Eigene Scholle“ Verein für Deutsche Schäferhunde

OG: Brandenburg „Eigene Scholle“

Sitz: Wittstocker Gasschen, 14776 Brandenburg a. d. H.


§ 2


Tätigkeit

Die OG verfolgt im Rahmen ihrer Tätigkeit des Vereins für DHS ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Sportes. Der Vereinszweck ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.

Zweck und Aufgabe der OG ist:

- die Förderung der Aufgaben der Verein für DSH in reger, dem örtlichen Wirkungskreis angepasster Tätigkeit;

- gegenseitiger Austausch von Erfahrungen bei der Zucht und Ausbildung;

- Erteilen von Rat und Hilfe in allen Vereins-, Zucht-, und Leistungsfragen;

- Halten von Rundschreiben und Anlagen einer Bücherei, die an erster Stellung eine Sammlung von Zucht- u. Körbücher enthalten muss;

- Beschaffen von Ausbildungsgeräten und gemeinsames Ausbilden der Hunde;

-Beurteilen von Hunden und deren Arbeit;

- Durchführung von Sonderschauen, Sonderausstellungen, Leistungsprüfungen, Körungen und sportlichen Wettkämpfen;

- Werbetätigkeit und Wahrung der Loyalität in der Hundehaltung und dem Vereinsleben;

- Pflege der Kameradschaft und Ermöglichung körperlicher Ertüchtigung der Mitglieder durch Ausgleichssport, insbesondere der Jugendlichen.

- Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Alle Anträge für Terminschutz zu Veranstaltungen sind bei dem zuständigen VDSH bzw. sowie der LG einzureichen.
 

§ 3
 

Beitragszahlungen

 

Der Jahresbeitrag beträgt 85,00 Euro (Monat 7,10 Euro)

(Das Eintrittsgeld von 5.00 Euro wird erhoben)

Der Betrag der OG ist unabhängig vom Betrag des Vereins für DSH, er ist für das erste Halbjahr bis 01.02. und für das zweite Halbjahr bis zum 01.09 des jeweiligen Jahres zu zahlen.

Sollte der Beitrag zu den genannten Terminen nicht gezahlt werden, erfolgt eine schriftliche Aufforderung der Zahlung, danach wird eine Streichung der Mitgliedschaft vorgenommen. (Der Beitrag für die OG darf nicht mehr als das Dreifache des Vereins für DSH ausmachen).

Der Beitrag der OG kann auf jeder Jahreshauptversammlung neu festgelegt werden.

Umlagen für Sauberhaltung des Vereinsheims, Zwingerbenutzung und Platzversicherungen dürfen nur in der tatsächlichen erwachsenen Höhe aufgenommen werden.

Der OG angehörigen Jugendlichen unter 18 Jahren, Familienmitglieder und Sozialhilfeempfänger können auf ihren begründeten Antrag hin Beitragsermäßigungen erhalten. Rentner ohne einkommen erhalten 50% (42,50 Euro) des Jahresbeitrages Ermäßigung.

Von jedem Mitglied der OG sind jährlich 10 Stunden für Werterhaltung des Heimes sowie des Ausbildungsplatzes u. Helfer bei Veranstaltungen zu erbringen. Ist ein Mitglied nicht in der Lage, die Arbeitsstunden zu leisten(ausgenommen gesundheitliche Gründe), ist pro Stunde ein Beitrag von 5,00 Euro zu Leisten. Diese Summe kann ebenfalls auf der Jahreshauptversammlung neu festgelegt werden. Die Verfahrensweise bei Zahlungen, Mahnverfahren und Zahlungsverweigerung finden gemäß der Satzung des Vereins für DSH Anwendung.

 

§ 4
 

Vorstand
 

Die Geschäfte der OG führt der Vorstand, der gegenüber dem Verein für DSH verantwortlich ist.

Der Vorstand besteht aus: 1. dem Vorsitzenden

2. dem Zuchtwart / zweiten Vorsitzenden

3. dem Ausbildungswart

4. dem Jugendwart

5. dem Schriftwart

6. dem Kassenwart

Die Verteilung der Geschäfte regeln die Vorstandsmitglieder unter sich. Die OG wird gerichtlich und außergerichtlich von zwei Mitgliedern des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.Die Verwaltung und Kontoführung unseres Vereinskontos, wird dem amtierenden Vorsitzenden und dem amtierenden Kassenwart, eigenständig und unabhängig von einander übertragen. Die Vertretung des Vorsitzenden fällt dem Zuchtwart zu oder dem zu wählenden zweiten Vorsitzenden.
 

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Jahreshauptversammlung / Vorstandswahl

Die Wahl des Vorstandes erfolgt auf der etwa im Januar abzuhaltenden Jahreshauptversammlung, Sie gilt für die Dauer von drei Jahren. In der Jahreshauptversammlung hat der Vorstand Geschäfts- und Kassenbericht über das ablaufende Geschäftsjahr zu erstatten und Vorschläge über die Tätigkeit der OG im neuen Geschäftsjahr zu machen. Antrags-, Stimm- und Wahlberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder der OG Brandenburg „Eigene Scholle“. Jugendliche Mitglieder unter 16 Jahre sind nicht wahlberechtigt.

Bei Abstimmung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Zur Wahl in den Vorstand bedarf es ebenfalls der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Entfällt im ersten Wahlgang bei mehreren Wahlvorschlägen auf keinen Wahlvorschlag mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen, so ist zwischen den beiden vorgeschlagenen Mitgliedern, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl vorzunehmen. Sämtliche Wahlen bedürfen der Bestätigung durch die LG. Auf der ersten Mitgliederversammlung des Jahres(Jahreshauptversammlung) erstattet der Vorstand einen Rechenschaftsbericht, der, wenn es von der Mitgliederversammlung genehmigt wird, auf Anforderung der LG einzureichen ist.

Sollte gegen eines der Vorstandsmitglieder ein Misstrauensvotum beantragt werden, so muss dieses Mitrauensvotum von mindestens einem Drittel der OG-Mitglieder mitgetragen und dem Antrag die schriftliche Bestätigung diese OG-Mitglieder beigefügt werden, um diesen Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung zu bringen.

Die Abwahl des Vorstandsmitgliedes kann auf der Mitgliederversammlung mit 75 % Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
 

§ 6
 

Mitgliederversammlungen

Außer der Jahreshauptversammlung findet einmal im Quartal eine Mitgliederversammlung statt.

Stehen wichtige Entscheidungen aus, ist zur Mitgliederversammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens 14 Tage zuvor auf schriftlichem Wege einzuladen.

Den Mitgliedern des Vereins für DSH der LG ist der Zutritt zu den Ortsgruppenversammlungen jederzeit gestattet.


 

§ 7
 

Aufnahme und Austritt von Mitgliedern
 

Mitglied der OG kann werden, der mindestens 3 Monate eine aktive Mitarbeit in der OG gezeigt hat. Über die Aufnahme von Mitgliedern des SV in eine OG entscheidet der Vorstand. Einsprüche sind nicht in öffentlicher Versammlung vorzubringen, sondern dem Vorstand vertraulich bekannt zu geben. Die Aufnahme ist dann bis nach erfolgreicher Klärung zurückzustellen.

Beim Austritt aus der OG bleibt die Mitgliedschaft beim Hauptverein und damit der LG bestehen. Alle Mitglieder der OG Brandenburg “Eigene Scholle“ bleiben Mitglieder der OG, wenn von Ihnen die Satzung anerkannt wird.


 

§ 8
 

Strafen und Hausrecht des OG – Vorstands
 

Die Zuständigkeit der OG zur Verhängung von Vereinsstrafen ergibt sie aus der Satzung des Vereins für DSH.

Die OG ist verpflichtet, diese Bestimmungen einzuhalten. Der Vorstand hat Kraft seines Hausrechtes die Befugnis, einem Mitglied das weitere Verweilen auf dem Übungsplatz, in einer Versammlung oder Veranstaltung zu untersagen, das sich der Störung, der Beleidigung oder Verdächtigung an- oder abwesender Mitglieder sowie gehässiger, verächtlichmachender Kritik an Vereinseinrichtungen schuldig macht.

Dem Betreffenden steht gegen die vom Vorstand verhängte Vereinsstrafe der schriftliche Einspruch zu, der innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Vereinstrafe bei der zuständigen LG eingegangen sein muss.
 

§ 9

 

Schlichten von Streitigkeiten

 

In der OG werden bei häufigen und nahen Berührungen zwischen den Mitgliedern gelegentlich Reibungen aus persönlichen oder sachlichen Ursachen eintreten. Auseinandersetzungen oder Erörterungen darüber dürfen unter keinen Umständen während der Versammlung oder Veranstaltung stattfinden.

Pflicht des Vorstandes ist es, für ein kameradschaftliches Verhalten der Mitglieder zueinander zu sorgen.

Dem Ermessen des Vorsitzenden bleibt überlassen, in welcher Weise außerhalb der Versammlung oder Veranstaltung eine Vermittlung erfolgen soll.
 

§ 10

 

Allgemeine Bestimmungen
 

In allen übrigen Punkten haben die Beschlüsse des Vereins für DSH und der LG sinngemäß Anwendung zu finden und sind gültig.

Die Anerkennung der Satzung ist von der Gründungsversammlung am 30.05.1990 beschlossen worden.

Mit der heutigen Mitgliederversammlung 23.03.2013 wird die Gründungssatzung geändert und die neue geänderte Satzung anerkannt.